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Was macht einen guten Musikverlagvertrag aus?

Was macht einen guten Musikverlagvertrag aus?

Der Musikverlagsvertrag

Egal, ob man als Musiker ein Nebeneinkommen erzielt oder sogar voll in diesem Business berufstätig ist – wer mit der Musik Geld verdienen will, kommt als Komponist um das Thema Urheberrechtsvertrag nicht herum. Um das Urheberrecht zu schützen, hat sich in der Musikbranche eine bestimmte Form von Autoren durchgesetztvertrag: der Musikverlagsvertrag.

 

War es ein Musikverlagsvertrag?

Ein solcher Vertrag ist im genau genommen ein Urheberrechtsvertrag und aus Sicht eines Musikers die Grundlage dafür, mit seinen Werken langfristig Geld zu verdienen. Aus Sicht des Verlages stellt dieser Vertrag die rechtliche Grundlage dafür dar, Rechte an Werke fremden verwerten zu dürfen. Noch vor wenigen Jahrzehnten bestand der Hauptaufgabe eines Musikverlages darin, die Noten eines Stückes auf Papierform zu bringen. In einigen wenigen Bereichen der Musik ist das auch heute noch von zentraler Wichtigkeit; aber hat diese Aufgabe gerade in der Unterhaltungsmusik an verloren Bedeutung. Musikverlage nehmen vielleicht die Stellung eines "Rechte-Verwalters" ein, der eine Verbindung zwischen den Künstlern auf der einen und die Plattenfirmen auf der anderen Seite.

 

Dabei legt dieser Autorenvertrag genau die Rechte und Pflichten der beiden Seiten fest. Der Musiker verpflichtet sich in der Regel, die son "Verwertungsrechte" seiner Werke an den Verlag zu übertragen. Dazu muss der Künstler ein fertiges Werk abliefern. In vielen Fällen kann auch eine bestimmte Zahl von Werken über einen gewissen Zeitraum vor sein. Im Gegenzug ist der Verlag berechtigt – und verpflichtet –, im Sinne des Urhebers dieses Werk zu veröffentlichen und den bestmöglichen Verkauf dieser Rechte anzustreben. Kann der Verlag durch seine Kontakte zu anderen Künstlern und Interpreten eine bekannte Persönlichkeit finden, die den Song umsetzt. Auch große Plattenfirmen, Werbeunternehmen oder andere können für das Urheberrecht. Es ist wichtig, hier eine klare Regelung zu treffen, war der Verlag alles unternehmen soll, um die Rechte wirksam zu vermarkten. Diese Vereinbarung sollte die besten Fälle in schriftlicher Form werden.

 

Die Verteilung der Einnahmen

Eine weitere Aufgabe des Verlags besteht darin, die Werke bei der GEMA. Nach erfolgreicher Vermarktung ist es auch die Aufgabe des Verlegers, die Verwaltung der Einnahmen zu übernehmen. Dazu müssen diese dokumentiert und gemäß der Vereinbarung verrechnet werden. Dabei die Verteilung in den Musikbranchen nach dem speziellen Verteilungsplan, den GEMA. Zum Anderen werden die Einnahmen für mechanische Vervielfältigung eines Werkes zu 40 % an den Verlag und 60 % an den verteilten Urhebern. Im Bereich des Films und der Werbung liegt das Zitat etwa bei 50 / 50. Einzelne Verlage können aber auch für gerade erfolgreiche Werke eine bessere Vergütung zugunsten des Urhebers. Für einen Großteil der möglichen Vermarktungsmöglichkeiten legt die GEMA die Verteilung bereits fest. Für einige Spezialgebiete, wie das so "Große Recht" für Musicals und Theater oder der Notendruck, wird die Verteilung im Musikverlagsvertrag getrennt.

 

Dabei vergoldet es, ein besonderes Besonderes auf die Vertragslänge zu werfen. Denn wenn nichts anderes vereinbart wurde, vergoldet die so "gesetzliche Schutzfrist". Diese genug ganze 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers. Da sich der Erfolg der meisten Stücke aber in relativ kurzer Zeit nach der Veröffentlichung zeigt, haben sich auch deutlich kürzere Vertragslaufzeiten, die individuell vereinbart werden können. Denkbar wurde laufzeiten von 20 oder 30 Jahren. Grundsätzlich zwischen zwei Formen des Musikverlagsvertrages wird unterschieden:

 

  • Autorenexklusivvertrag

Bei dieser Form verpflichtet sich der Urheber, an den Verlag die Rechte an alle Werke zu übertragen, die innerhalb eines festgelegten Zeitraums vom Künstler werden. Meist wird hier ein Zeitfenster von zwei Jahren festgelegt. In der gängigen Praxis wird auch oft eine Mindestanzahl an Werke bestimmt, die der Künstler erstellen muss. Eine Zusammenarbeit mit einem anderen Verlag ist für diesen Zeitraum in der Regel ausgeschlossen.

 

  • Einzeltitelvertrag

Diese Verträge nehmen eine Sonderstellung ein. Hier werden nur die Rechte einzelner, konkret bestimmte Werke übertragen. Dies hat für die Musiker entscheidende Vorteile: Er kann sich für die Verwertung der Rechte seiner anderen Stücke frei mit anderen Verlagen verhandeln.

 

Regelungen zum Notensatz

 

Wie bereits erwähnt, spielt der Druck von Noten in den meisten Bereichen der Musikbranche eine untergeordnete Rolle. Oft kommt es zu einem Interessenskonflikt: Die Komponisten möchten ihre Werke der Öffentlichkeit auch in gedruckter Form zur Verfügung stellen. Auf der anderen Seite sind das Erstellen und der Druck dieser papphaften Form mit großen Kosten für den Verlag verbunden, denen nur verhältnismäßig wenig geringe Daten gegenüberstehen. Wie bereits erwähnt, haben sind die Verlage mehr "Rechte-Verwalter" als Notenverleger. Gemäß den Regelungen der GEMA wäre der Verlag aber tatsächlich verpflichtet, bei der Anmeldung eines neuen Werkes auch mindestens ein Exemplar des Noten in gedruckter Form zur Verfügung zu stellen. Aber in den "klassischen" Verlagsverträgen findet sich oft eine so wiedergebende Druckverzichtsklausel, durch den Künstler den Verlag von der Pflicht des Notendrucks befreit. Diese Klausel ist auch Bestandteil des "Klassischen Vertragses", den Sie am Ende des Artikels finden.

 

In der Praxis hat sich eine zweite Form des Druckverzichts etabliert, die sich in dem "Reformierten Vertrag" wiederfindet. Dabei handelt es sich um eine so eine so "weiche Klausel", durch die Urheber zwar "das Recht, aber nicht die Pflicht" am Druck der Noten überträgt. Der Künstler den Druck der Noten für einen späteren Zeitpunkt offen.

 

Um diese Lücke des Notendrucks zu schließen, bieten wir von Soundnotation an, diese Arbeit zu übernehmen. Es hat gleich mehrere Vorteile für beide Seiten, diese Aufgabe auslagern: Der Musiker kann sich auf verlassen, dass seine Noten nach Wunsch auch in Papierform sind. Darüber hinaus wissen sie, dass ihre Werke bei einem Partner gut aufgehoben ist, dessen Spezialgebiet das Erstellen, Verwalten und Drucken von Noten ist. Und Verlage müssen sich nicht um diese für sie eher lästige Aufgabe kümmern. Dabei liegt die Entscheidung beim Komponisten, ob die Rechte für den Notendruck gleich von vornherein bei sich belassen. Liegen die Rechte für ein bestimmtes Werk bereits im Verlag, kann dieser über die unsere Möglichkeiten informiert werden. Mit Sicherheit wird dann eine für beide Seiten akzeptable Lösung gefunden. Gerne stehen wir für weitere Fragen zur Verfügung!

 

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