Noten mit Video vermarkten – wie Urheber ihre Noten sichtbar machen

Notenvideos, Liveaufführungen, Tutorials, Notenportale – vier konkrete Wege wie Komponisten und Arrangeure ihre Noten aktiv vermarkten können.

Du hast deine Noten fertig. Sie sind professionell gesetzt, veröffentlicht, auf den Plattformen gelistet. Aber wer kauft etwas das er noch nie gehört hat?

Das ist die Kernfrage der Notenvermarktung. Noten sind ein Produkt das sich über Klang verkauft – nicht über Beschreibungstext. Wer potenzielle Käufer wirklich erreichen will, braucht Video. Nicht zwingend aufwändig produziert, nicht zwingend professionell gefilmt – aber sichtbar, klingend, überzeugend.

Hier sind vier konkrete Wege wie das geht.


1. Das Notenvideo – Partitur und Klang in einem

Ein Notenvideo zeigt die Noten als scrollende Partitur synchron zur Audiowiedergabe. Der Zuschauer hört das Stück und sieht gleichzeitig wie es notiert ist – Seite für Seite, Takt für Takt. Das ist für einen Käufer ideal: er hört nicht nur ob ihm das Stück gefällt, er sieht auch ob das Notenbild seinem Niveau und seinen Erwartungen entspricht.

Notenvideos funktionieren besonders gut auf YouTube wo Musiker gezielt nach Stücken suchen die sie selbst spielen wollen. Ein gut betiteltes Notenvideo kann dauerhaft Traffic auf die eigene Notenausgabe bringen – lange nach dem Veröffentlichungsdatum.

Ein konkretes Beispiel: das Notenvideo zu „Der Traum ist aus" von Ton Steine Scherben (Gitarren-Ausgabe) zeigt scrollende Noten synchron zur Audiowiedergabe – der Zuschauer hört und liest gleichzeitig. In der Videobeschreibung sind direkte Links zu den Notenportalen hinterlegt.

Was man beachten sollte: Der Videotitel sollte Instrument, Stück und Schwierigkeitsgrad enthalten. Die Videobeschreibung sollte einen direkten Link zur Kaufseite enthalten. Und das Video sollte als öffentlich zugängliche Vorschau positioniert sein – nicht als Ersatz für den Kauf, sondern als Einladung dazu.


2. Die Liveaufführung – das stärkste Verkaufsargument

Nichts überzeugt einen Musiker schneller als eine echte Aufführung. Wer sieht wie ein Stück in den Händen eines Musikers klingt und wirkt, kann sich sofort vorstellen es selbst zu spielen – oder es für sein Ensemble einzustudieren.

Liveaufführungen müssen dabei nicht aufwändig sein. Ein kurzes, gut belichtetes Handyvideo einer Performance reicht oft aus um den entscheidenden Impuls zu geben. Wichtig ist dass die Aufführung authentisch wirkt und das Stück für sich sprechen lässt.

Ein konkretes Beispiel: dieses YouTube Short von The Twiolins zu Vivaldis „Spring" zeigt in wenigen Sekunden wie das Stück klingt und gespielt wird – direkt, ohne Umwege, auf den Punkt. Der Link zu den Noten ist in der Beschreibung hinterlegt.

Für YouTube Shorts gilt: kurz, vertikal, sofort einsteigen. Kein Intro, kein Titel-Screen – der erste Takt muss sitzen. Der Link zur Notenausgabe gehört in die Beschreibung und als Pinned Comment.


3. Das Tutorial – Käufer werden zu Stammkunden

Wer nicht nur ein Stück verkaufen will, sondern eine Beziehung zu seinen Käufern aufbauen möchte, sollte Tutorials in Betracht ziehen. Ein Tutorial erklärt wie ein Stück gespielt wird – technische Kniffe, schwierige Passagen, Tipps zur Interpretation.

Das hat einen doppelten Effekt: es hilft dem Käufer nach dem Kauf und es überzeugt den Interessenten vor dem Kauf. Wer sieht dass ein Komponist oder Arrangeur sein Stück so gut kennt dass er es erklären kann, vertraut der Qualität der Notenausgabe deutlich mehr.

Tutorials eignen sich besonders gut für Unterrichtsmaterial, Chorarrangements und Stücke mit spezifischen Spieltechniken. Sie sind aufwändiger zu produzieren – aber sie haben die längste Wirkungsdauer aller Videoformate.


4. Notenportale: Videos direkt auf der Produktseite

Ein oft unterschätzter Kanal sind die Notenportale selbst. Plattformen wie Musicnotes, Alle Noten und Notendownload bieten die Möglichkeit, Videos direkt auf der Produktseite einzubinden. Das Video erscheint dann dort wo die Kaufentscheidung fällt – direkt neben dem Notenbild und dem Kaufbutton.

Das ist ein erheblicher Vorteil gegenüber einem Video das nur auf YouTube existiert: der Kaufweg ist direkt, die Ablenkung minimal, die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs deutlich höher.

Hinzu kommt ein oft übersehener Nebeneffekt: Notenportale sind etablierte, gut vernetzte Plattformen. Wenn dein YouTube-Video dort verlinkt ist, profitiert es davon – solche Verlinkungen von renommierten Seiten helfen dem Video beim Ranking auf YouTube und in der Google-Suche. Wer sein Video auf mehreren Portalen einbindet, baut damit gleichzeitig eine Grundlage auf die die Reichweite des Videos langfristig stärkt – ohne zusätzlichen Aufwand.

Auf Musicnotes etwa erscheint das Video unter dem Titel „Watch the Signature Artist Performance Now" – ein eigener Bereich auf der Produktseite der gezielt auf die Aufführung hinweist. Wie das in der Praxis aussieht zeigen zwei Beispiele aus dem Soundnotation-Katalog: das Violinduett „Spring" (1. Satz) von Vivaldi in der Bearbeitung von The Twiolins auf Musicnotes – mit eingebettetem Performance-Video direkt auf der Produktseite. Sowie das Klavierwerk „Longing" von Christiane Dehmer auf Alle Noten – mit eingebettetem Vorschau-Video. Wer diese Möglichkeit nicht nutzt, verschenkt einen der wirkungsvollsten Touchpoints im gesamten Kaufprozess.

Soundnotation unterstützt dich dabei dein Video auf den Notenportalen zu platzieren. Du hinterlegst den Link zu deinem Video direkt im Soundnotation-Account – und wenn du Hilfe bei der Einbindung auf einzelnen Portalen brauchst, helfen wir dir gerne. Für alle Noten die über Soundnotation veröffentlicht wurden ist das ein kostenloser zusätzlicher Service. Kontaktiere uns einfach mit deinem Anliegen.


Was alle vier Wege gemeinsam haben

Video macht Noten erlebbar. Es überbrückt die Lücke zwischen dem was auf dem Papier steht und dem was in den Händen eines Musikers daraus werden kann. Und es gibt dem Urheber eine Stimme – auch dort wo sonst nur Produktbeschreibungen stehen.

Das Ziel ist immer dasselbe: den richtigen Musiker finden, sein Interesse wecken, und ihm den Weg zur Notenausgabe so kurz wie möglich machen. Wer dafür die richtigen Kanäle bespielt – YouTube, Shorts und die Produktseiten der Portale – hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber Urhebern die nur auf das Listing vertrauen.

Wenn du deine Noten über Soundnotation vertreibst, unterstützen wir dich dabei diese Verbindung herzustellen – von der professionellen Notenausgabe bis zur Präsenz auf den wichtigsten Plattformen weltweit. Mehr dazu auf unserer Vertriebs-Seite.

Du hast Fragen zur Vermarktung deiner Noten? Kontaktiere uns – wir beraten dich gerne persönlich.

Soundnotation unterstützt dich bei der Erstellung und Verwertung von Musikwerken in Notenform mit einem modernen, plattformorientierten Ansatz. Ohne Aufwand kannst du so zeit- und kostensparend neue Märkte und Zielgruppen erschließen.

Starte jetzt und entdecke die Möglichkeiten von Soundnotation!

Wir verwenden Cookies
Cookie-Einstellungen
Unten finden Sie Informationen über die Zwecke, für welche wir und unsere Partner Cookies verwenden und Daten verarbeiten. Sie können Ihre Einstellungen der Datenverarbeitung ändern und/oder detaillierte Informationen dazu auf der Website unserer Partner finden.
Analytische Cookies Alle deaktivieren
Funktionelle Cookies
Andere Cookies
Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und um die Nutzung unserer Website zu analysieren. Mehr über unsere Cookie-Verwendung
Alle akzeptieren Alle ablehnen Einstellungen ändern
Cookies